Bei einer Eizellspende werden die Eizellen einer Spenderin mit dem Samen Ihres Partners oder eines Spenders befruchtet. Der entstandene Embryo wird anschließend in Ihre Gebärmutter übertragen. Dort kann er sich einnisten, und Sie tragen die Schwangerschaft selbst aus.
Für viele Frauen und Paare ist die Eizellspende eine Möglichkeit, den eigenen Kinderwunsch zu verwirklichen, wenn eine Schwangerschaft mit den eigenen Eizellen nicht oder nicht mehr möglich ist.
Für wen ist die Behandlung geeignet?
Eine Eizellspende kann insbesondere für folgende Patientinnen und Paare infrage kommen:
– Frauen, deren Eizellreserve stark eingeschränkt oder erschöpft ist.
– Frauen mit bestimmten genetischen Erkrankungen.
– Patientinnen, für die eine Eizellspende in Deutschland nicht möglich ist.
Behandlungsformen
Eizellspende mit Partnersperma: Die Eizellen werden am Tag der Entnahme mit dem Sperma Ihres Partners befruchtet.
Doppeldonation (Eizellspende + Samenspende): Wenn kein Sperma des Partners verwendet wird, können sowohl die Eizellen als auch das Sperma von Spendern stammen. Eine Doppeldonation kommt auch für alleinstehende Frauen und lesbische Paare infrage.
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